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02.03.2015
SHV-Crew bekommt in Schwerin die Hörner zu spüren

Schwerin. Mit einem 28:25-Sieg behielt der SV Mecklenburg Schwerin gestern Abend letztendlich die Oberhand in der Begegnung mit dem Drittligisten vom Sund. Vor 3300 Zuschauern in der Sport- und Kongresshalle Schwerin war beiden Mannschaften des MV-Derbys die Nervosität anzumerken. Dabei bekamen die Gäste vom Sund in der Landeshauptstadt durchaus auch reichlich Rückendeckung durch die mitgereisten Fans samt Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU).

Zunächst starteten beide Teams durchaus ausgeglichen in die Begegnung, wobei es dem SHV nach dem 5:5 in der 12. Minute erstmals gelang, sich abzusetzen. Obwohl einige Chancen durchaus liegengelassen wurden, warfen sich die Stralsunder über das 10:12 zu einer Zwei-Tore-Führung frei. Pünktlich zum Halbzeitpfiff machte Nachwuchsspieler Hannes Werner den 12:14-Halbzeitstand perfekt.

„Hannes hat sich gut in das Team eingelebt und während der heutigen Partie ein starkes Spiel gezeigt“, sagt Ralf Brehm, SHV-Vizepräsident. Und so kamen die SHV-Männer auch gut in die zweite Halbzeit, wo Markus Dau gleich auf 12:15 nachlegte. Zwar gelang es den Sundstädtern, diesen Vorsprung bis zum 15:18 zu halten, doch wurden in der Folgezeit einige Chancen ausgelassen. Schwerin bemühte sich nun, durch eine 4:2-Deckungsvariante Stralsunds Kokoszka und Mallios aus dem Spiel zu nehmen, was auch von Erfolg gekrönt war. Die Stiere kamen jetzt besser in die Begegnung, und nach dem 19:19-Ausgleich zogen die Hausherren endgültig davon. Der SHV schaffte es zwar zum 21:21 nochmals heranzukommen, aber die rote Karte gegen Stralsunds Martin Brandt schien das Schicksal zu besiegelt zu haben. Über die Stationen 24:21 und 26:22 setzten sich die Gastgeber immer mehr ab. Stralsunds Haupttorschütze Kokoszka steuerte vor Abpfiff nochmals drei Tore bei, doch am Ende stand eine 25:28-Niederlage auf der Tafel.

„Kämpferisch kann man den Männern keinen Vorwurf machen, aber im Abschluss hätte man dran bleiben müssen. Letztendlich war es ein Derby voller Emotionen und mit zahlreichen Zeitstrafen, das die Schweriner aber verdient gewonnen haben“, meint Ralf Brehm.

Quelle: Ostseezeitung (Wenke Büssow-Krämer)