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21.02.2015
SHV besiegt Füche 2 - Markau und Ligarzewski mit bravourösem Einstand

Der Stralsunder HV gewann seine Heimpartie am Freitagabend gegen die zweite Vertretung der Füchse Berlin vor 800 Zuschauern in der Vogelsanghalle mit 32:26 (14:12) und verbesserte sich durch diesen Sieg auf den fünften Tabellenplatz in der 3. Liga Nord. Stralsunds neue Akteure Lukas Markau und Szymon Ligarzewski zeigten dabei einen gelungen Einstand. Der 17jährige Markau erzielte in seinem ersten Spiel in der 3. Liga gleich fünf Treffer und der 40jährige Ligarzewski bewies mit Routine und Klasse sein Können im Tor. So war auch Stralsunds Coach nach dem Spiel zufrieden „wir haben heute in der ersten Halbzeit nicht das gemacht, was wir im Training einstudiert hatten. Erst im zweiten Spielabschnitt konnten wir unser Vorhaben in die Tat umsetzen und haben am Ende auch klar und verdient gewonnen. Unsere beiden Neuzugänge haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie eine Verstärkung für unser Team sind. Szymon strahlt eine immense Souveränität und Ruhe aus. Lucas hat heute wohl jeden Zweifel ausgeräumt, dass er den Sprung in die 3. Liga nicht schaffen könnte. Wie abgezockt er bereits agiert hat, war schon sehr beeindruckend.“

Als wenn das Drehbuch für diese Partie aus einem Filmstudio gekommen wäre, war es der Youngster Markau, der das erste Tor der Begegnung warf. Es entwickelte sich in den folgenden Minuten zunächst eine zerfahrene Partie, in der beide Mannschaften zahlreiche Gelegenheiten ausließen und sich die Torhüter auszeichnen konnten. So schaukelte sich das Ergebnis mühsam bis zum 8:8 in der 21. Spielminute hoch. In der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte fand Stralsunds Rückraum langsam zu alter Treffsicherheit zurück. So war es Stralsunds erneut bester Werfer Aleksander Kokoszka der zusammen mit Xaris Mallios und Martin Brandt die 14:12 Führung des SHV zur Pause herauswarfen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeichnete sich zunächst ein ähnlicher Spielverlauf ab. Die Gäste verkürzten zum 14:13 und der SHV verteidigte bis zum 16:14 seine Zwei-Tore-Führung. Lucas Markau gelang mit seinem dritten Treffer in der 36. Spielminute die erste Drei-Tore-Führung der Sundstädter, was Füchsecoach Maximilian Rinderle zu einer Auszeit zwang. Bis zum 18:16 konnten die Füchse noch Kontakt zu den Stralsundern halten, doch im weiteren Spielverlauf setzte sich die höhere individuelle Klasse der Mannen von der Ostsee durch. Der Gastgeber legte durch drei Treffer von Kokoszka und einem Treffer von Markau auf 22:16 vor und Berlins Trainer nahm seine zweite Auszeit. Die Hauptstädter versuchten nun über eine sehr offensive Deckungsvariante der Begegnung noch eine Wende geben zu können. Doch die Akteure des SHV überzeugte durch ihre Beweglichkeit und rissen mit ihrem Laufspiel immer wieder Lücken in die Berliner Abwehr und kamen so erfolgreich zum Abschluß. Selbst diverse Zeitstrafen gegen die Heimmannschaft änderten am Geschehen auf der Platte nichts mehr.

Womit wir wieder beim Drehbuch eines Filmstudios wären. Der Autor hat sich für diese Begegnung zweifelsfrei ein Happy-End ausgedacht. Nicht nur den ersten Treffer der Partie warf der Yougster Markau. Auch das große Finale war ihm vorbehalten. Mit seinem Treffer zum 32:26 Endstand besiegelte er endgültig seinen starken Einstand. Der SHV gewann das Spiel am Ende souverän und in dieser Höhe auch verdient gegen die Füchse Berlin und konzentriert sich nun in der kommenden Woche auf die bevorstehende Aufgabe am nächsten Sonntag um 16:00 Uhr in Schwerin, wo es zum großen MV-Derby zwischen den Mecklenburger Stieren und dem Stralsunder HV in der Sport- und Kongresshalle kommt. (RB)

Statistik zum Spiel

Foto: Sibylle Stahnke