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02.11.2018
Die Handballer des Stralsunder HV empfangen morgen (19.30 Uhr) den MTV Altlandsberg zum Duell in der Oberliga Ostsee-Spree.

Stralsund. Vor der Saison hatten sich die Gäste noch vorgenommen, ohne Punktverlust nach Stralsund zu reisen und in der Vogelsanghalle dem direkten Konkurrenten im Kampf um den Meistertitel Punkte zu entreißen. Nach neun Spielen sieht es jedoch ganz anders aus: Mit 9:9-Punkten hat der MTV mehr Rückstand auf den SHV, als Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Die haben sich vor der Saison wahnsinnig viel vorgenommen und sind jetzt auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Aber ich sehe sie ein bisschen, wie einen angezählten Boxer. Sie sind noch nicht K.O. und mit einem Sieg bei uns, könnten sie das Blatt noch einmal wenden“, warnt SHV-Trainer Steffen Fischer vor den Brandenburgern.Vor der Saison haben die Gäste sich mit den beiden besten Torschützen aus Ludwigsfelde noch einmal extra Power für den Angriff geholt. In der Abwehr sieht SHV-Trainer Fischer hingegen eher eine Schwachstelle beim Gegner. „Ihr starker Angriff trifft auf unsere Abwehr – die beste der Liga – das wird sehr interessant zu sehen. Ich denke, dass das Spiel in den Abwehrreihen entschieden wird“, sagt Fischer.Um auch nach dem neunten Saisonspiel ohne Verlustpunkt an der Spitze der Tabelle zu stehen, hat er seiner Mannschaft eine klare Marschroute mitgegeben. „Die Altlandsberger werden mit richtig viel Emotion anfangen. Wir wollen gleich in den ersten Minuten zeigen, warum wir da oben in der Tabelle stehen und so ihren Willen brechen“, gibt der Trainer vor.Das Spiel gegen die Rand-Berliner ist für den SHV der Auftakt in eine Heimspielserie. Gleich vier Mal hintereinander spielt die Fischer-Elf im November in der eigenen Halle.Verzichten muss der Übungsleiter am Samstag weiterhin auf Corvin Obst. Der Linksaußen war in der vergangenen Woche beim Training umgeknickt und wird den Stralsundern wohl noch mindestens eine weitere Woche fehlen.

Niklas Kunkel

Ostsee-Zeitung