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04.05.2018
Zweite Männer klettern auf Rang 6

 

Zu ihrem letzten Heimspiel der aktuellen Saison empfing die zweite Männermannschaft die zweite Vertretung der Mecklenburger Stiere aus Schwerin. An der Personalsituation hatte sich unter der Woche nichts verändert, sodass die Mannschaft weiterhin auf sechs Spieler verzichten musste. Schlimmer sah allerdings der Kader bei den Gästen aus, die mit lediglich acht Spielern angereist waren. Trotzdem hatte sich die Truppe vorgenommen, das Spiel mit der nötigen Spannung anzugehen.

Dieses Vorhaben missglückte in der Anfangsphase völlig. Die Stralsunder fanden in Abwehr und Angriff zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Technische Fehler im Vorwärtsgang, mangelhaftes Zweikampfverhalten und Abstimmungsprobleme in der Abwehr sorgten dafür, dass sich die Gäste Mitte der ersten Halbzeit auf 4:8 absetzen konnte. Die Mannschaft wirkte bis zu diesem Zeitpunkt unerklärlich verunsichert. Besserung trat erst ein, als sich Trainer Gunnar Jasmann, der seine aktive Laufbahn eigentlich beendet hatte, selbst einwechselte und der Abwehr deutlich mehr Stabilität verlieh. Fünf Minuten später erzielten die Stralsunder beim 8:8 erstmals den Ausgleich. Beim Stand von 10:10 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit setzten die Gastgeber dann endlich das um, was sie sich von Anfang an vorgenommen hatten. Bis zum 13:13 blieb das Spiel noch ausgeglichen, ehe sich der SHV mit sechs Toren in Folge auf 19:13 absetzen konnte. Die Abwehr ließ kaum noch etwas zu und auch der Angriff agierte jetzt mit der gewünschten Effektivität. Bei den Gästen ließen die Kräfte auf Grund mangelnder Wechselmöglichkeiten natürlich auch nach, sodass sich die Stralsunder weiter absetzen konnten. Über die Spielstände 21:15, 25:15 und 29:16 steuerte die Heimmannschaft einem auf Grund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit doch noch ungefährdetem Sieg entgegen. Endstand: 29:18.

Durch diesen Erfolg klettert die Zweite mit 21:25 auf Rang 6. Zum letzten Saisonspiel reist die Truppe am kommenden Samstag zum Tabellenfünften HSV Grimmen. Auf Grund des sicher erreichten Klassenerhalts und der Tatsache, dass sich an der Personalsituation wohl nicht mehr viel verbessern wird, können die Jungs im Derby befreit aufspielen und vielleicht nochmal für eine Überraschung sorgen.

Für den SHV spielten: Groth (1.-50. 15/1 P.), Sinnig (50.-60. 3 P); Glandt, Hoffmann (12/3), Felkel, Zober (4), Jasmann (1), Pomorin (2), Härtel (2), Meyer (3), Kaden, Haack (5)