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04.05.2018
MJD auf Medaillenkurs

Auf Medaillenkurs

Lange nichts mehr gelesen von der männlichen Jugend D.
Doch diese waren nicht untätig. Nach großem Kampf verloren sie Anfang des Monats April nur knapp gegen den Tabellenzweiten SG Vorpommern mit 22:20 (Hinspiel 15:16). Bei der anschließenden Vorrunde der Landesmeisterschaft musste man sich ersatzgeschwächt allen Mannschaften geschlagen geben, zeigte dennoch eine ansprechende Leistung.
Hier wurde in Erfahrung gebracht, dass sich die Mannschaft aus Stavenhagen mit einem Spieler aus Lübeck verstärkt haben soll. Dieser sorgte dafür, dass die Mannschaft aus Grimmen nur mit einem Tor gegen Stavenhagen gewann.

Dies hatte zur Folge, dass die Jungs am vorletzten Wochenende vorgewarnt nach Stavenhagen reisten. Auch hier mussten spielentscheidende Positionen wieder krankheitsbedingt ersetzt werden. Trotzdem gelang es mit neun Feldspielern und ohne etatmäßigen Torhüter, Stavenhagen mit 16:11 zu bezwingen. Eine ganz starke Leistung!
Am vergangenen Samstag stand dann das Heimspiel gegen den Tabellendritten HSV Grimmen auf dem Spielplan. Das Hinspiel wurde nach desolater Leistung mit 24:9 verloren.

Mit dem neuen Schwung und dem wieder gewonnenen Selbstvertrauen aus den vergangenen Partien sollte sich die die Farce aus dem Hinspiel nicht wiederholen. Mit nur zwei jahrgangsälteren Spielern in der Anfangssieben stemmte man sich gegen die angriffsstarken Gäste aus Grimmen. Die zahlreichen Zuschauer staunten nicht schlecht, denn die Hausherren brannten sprichwörtlich ein handballerisches Feuerwerk ab. Nicht ein einziges Mal lagen die Grimmener in Front, zu stark waren die Jungs an diesem Tag. Dabei sorgten sie mit sehenswerten Kombinationen und einer agilen Abwehr für mehrere Gänsehautmomente.

Beim Halbzeitstand von 14:8 sollten jedem klar gewesen sein, dass sich eine solch hohe Niederlage nicht wiederholen wird. Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Jungs ihr Können. Die Gäste konnten letztmalig zum 16:11 auf fünf Tore verkürzen, ehe sich die Hausherren in einen Rausch spielten und den Vorsprung bis zum 22:12 erstmalig auf zehn Tore ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Trainergespann bereits die komplette „erste“ Sieben ausgewechselt. Ein gutes Gefühl, auch auf der Bank ebenbürtige Alternativen zu haben. Wer am Spieltag beginnt und überhaupt aufgestellt wird, entscheidet die Trainingsleistung. Letztendlich stand ein völlig verdientes 25:15 auf der Anzeigetafel. Party pur nach dem Schlusspfiff.

An diesem Tag sollte sich kein Spieler besonders auszeichnen und im Spielbericht namentlich erwähnt werden. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und jeder ist an seine Leistungsgrenze gegangen. Es war wohl das beste Spiel der Saison.
Am 15.05. kommt die Spielgemeinschaft Loitz/Demmin zum Nachholspiel nach Stralsund. Mit einem Unentschieden ist die Bronzemedaille sicher.

Für den SHV spielten:
René Kann, Jonas Tramp (TW); Paul Seifert (6), Magnus Reifl (5); Kai Michaelsen (2), Fiete Strüwing (3), Karl Heichel (1), Mattis Bowitz (3), Laurent Thämlitz (1), Lennart Gleß (1), Matti Bischoff (1), Anton Christlieb, Ben Wellner, Max-Domenic Grawe (2)