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19.03.2018
Niederlage in Cottbus

Cottbus/Stralsund. Das hatten sich die Handballer des Stralsunder HV anders vorgestellt. Eigentlich wollten die Sundstädter beim Oberliga-Duell gegen den LHC Cottbus die Niederlage aus der Hinrunde wettmachen. Doch es kam anders.

Die Gastgeber führten von Beginn an und erspielten sich zur Halbzeit einen Zwei-Tore-Vorsprung (17:15). „Wir haben es leider nicht geschafft, in der Abwehr kompakt zu bleiben“, ärgerte sich Benjamin Hinz, der nach seiner Verletzung wieder auf die Platte durfte. Das, was sich das Team vorgenommen hatte, wollte einfach nicht gelingen. „Es gab viele Ballverluste und unnötige Fehlwürfe in der ersten Halbzeit“, resümierte Hinz. Dazu kassierten die Stralsunder zu viele Gegentore.

Die zweite Halbzeit verlief da schon etwas besser. Florian Zemlin stellte kurz nach dem Seitenwechsel beim 16:17 den Anschluss her. „Doch wir hatten das Momentum nicht auf unserer Seite und schafften es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Vielleicht hätten wir dadurch die Gastgeber verunsichern können“, spekulierte Hinz. In der zweiten Hälfte agierte die Abwehr der Stralsunder deutlich besser. „Wir waren flexibler und beweglicher“, so Hinz. Trotzdem hielt Cottbus den Stralsunder HV immer auf Abstand. Am Ende setzten sich die Gastgeber mit 28:24 durch.

Der SHV muss aber nicht nur mit der Niederlage klarkommen. „Leider haben sich Christian Schwerin und Kay Landwehrs bei der Partie verletzt und konnten auch nicht weiterspielen“, erzählte Hinz. Den Kopf wollen die Handballer vom Sund aber nicht hängen lassen. „Wir müssen schauen, dass wir möglichst alle Spiele bis zum Saisonende gewinnen“, gibt Benjamin Hinz vor. Denn auch wenn es mit dem Aufstieg in die dritte Liga wohl nichts mehr wird, ihren zweiten Tabellenplatz wollen die Stralsunder behalten. „Wir haben unsere Leistungen leider nicht immer konstant abrufen können“, sagte Hinz. Beim Heimspiel gegen Altlandsberg am Sonnabend will der SHV erst einmal eine Reaktion zeigen.
(Manuela Wilk/Ostsee-Zeitung)