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19.03.2018
Zweite Männer verlieren in Wismar

 

Am vergangenen Samstag war die Zweite der TSG Wismar zu Gast. Acht verletzungs- und krankheitsbedingte Absagen musste die Mannschaft im Vorfeld verkraften und fuhr dementsprechend nur mit einem kleinen Kader zum Tabellenzweiten der MV-Liga. Nichtsdestotrotz hatte sich die Truppe vorgenommen das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten. Die Gastgeber, die ebenfalls einige Ausfälle zu verkraften hatten, haben mit Marc Hünerbein und Tom Koop zwei enorm spielstarke und torgefährliche Aufbauspieler in ihren Reihen, deren Kreise es einzuengen galt.

Beide Mannschaften starteten entgegen ihrer Personalsituation rasant in die Partie und hielten sich nicht lange mit Abwehrarbeit auf. Gerademal etwas mehr als 11 Minuten waren gespielt, als Rene Zober, mit sieben Treffern bester Stralsunder Torschütze, zum 8:8 ausglich. In der Folge leistete sich der SHV einige vermeidbare Fehler im Spielaufbau und luden die Gastgeber zu Tempogegenstößen ein, was in den folgenden Minuten einen 0:4 zur Folge hatte. Nach einer Auszeit und einer Umstellung der Abwehr kämpften sich die Sundstädter zurück in die Partie. Beim 12:13 durch Christian Salewski war der Anschluss wiederhergestellt. Sekunden vor dem Pausenpfiff verpasste die Mannschaft knapp den Ausgleich. Beim Stand von 16:17 aus Gästesicht wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten sich die Hausherren schnell auf drei Tore ab und hielten diese bis zur 42. Minute. In der Folge ließen bei Stralsundern zusehends die Kräfte nach. Der Angriff entwickelte nur noch wenig Durchschlagskraft und leistete sich den ein oder anderen vermeidbaren Fehler zu viel, was aber auf Grund fehlender Alternativen, vor allem im Rückraum, auch irgendwo verständlich war. Nach dem 21:24 durch Eric Hoffmann erzielte der SHV knapp 10 Minuten kein Tor, musste im selben Zeitraum aber vier Gegentreffer von Tom Koop hinnehmen, der das Spiel somit fast im Alleingang entschied. Die Stralsunder gaben sich jedoch nicht auf verkürzten von 21:28 auf 25:29 und 26:30, ehe es in den letzten Minuten noch einmal deutlich wurde. Der 34:27 Sieg der TSG war natürlich verdient, wenn auch aus Stralsunder Sicht vielleicht drei, vier Tore zu hoch.

Die Zweite belegt fünf Spieltage vor Saisonschluss mit 15:23 Punkten Rang 8 und erwartet am nächsten Sonntag Tabellennachbar HC Vorpommern Greifswald. Ein Sieg im Derby ist ein Muss, um nicht mehr in den Abstiegskampf zu geraten.

Für den SHV spielten: Groth (13 P.), Wehrmann (9 P.); Haack (5), Glandt (3), Hoffmann (6/3), Bechly, Zober (7), Meyer (1), Salewski (4), Ewert (1)