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13.03.2018
Gute Teamleistung sichert Handballern den Sieg

 

Stralsund. Die Erleichterung stand Markus Dau ins Gesicht geschrieben. Trotz der angespannten Personallage haben sich die Handballer des Stralsunder HV den nächsten Sieg in der Oberliga Ostsee-Spree erkämpft. Mit 31:23 bezwang der SHV den Bad Doberaner SV.

„Ich bin sehr zufrieden, gerade weil wir nicht mit den besten Voraussetzungen ins Spiel gegangen sind. In dieser Woche erhielt ich eine schlechte Nachricht nach der anderen. Deshalb fällt mir jetzt ein riesiger Stein vom Herzen“, sagte Coach Markus Dau. Die SHV-Sieben musste im Duell beispielsweise auf Benjamin Hinz, Martin Brandt und Tom Langschwager verzichten. Dafür holte sich Dau mit Erik Hoffmann, Michel Uecker und Tom Härtel Verstärkung aus der zweiten Mannschaft.

Zu Beginn des Spiels hielten die Gäste gut mit, lagen nur ein oder zwei Tore zurück (9:11/21. Minute). Dann aber setzten sich die Stralsunder immer öfter durch und bis zur Pause auf 16:10 ab. Die Abwehr des SHV arbeitete gut zusammen. „Auch das Umschaltspiel hat besser geklappt als in der Vorwoche“, so Dau. Schon zur Pause habe er ein gutes Gefühl gehabt.

In der zweiten Hälfte sorgten die Gastgeber schnell für klare Verhältnisse und ließen beim 22:12 nach 37 Minuten keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. „Es war gut, dass wir nach der Pause nachgelegt haben“, befand Torhüter Tom Korth. Seiner Meinung nach hätte der SHV bereits nach den ersten 30 Minuten deutlicher führen können. „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, beklagte er.

Die Gäste machten allerdings noch mehr Fehler und vergaben die Chance, die Partie länger offen zu gestalten. „Wir hatten uns was erhofft gegen Stralsund, gerade weil der Gastgeber ja personell angeschlagen war“, sagte Trainer Lars Rabenhorst. Es hätte das erste von zehn Spielen werden können, in dem die Münsterstädter den SHV hätten besiegen können. „Als Spieler habe ich es geschafft, hier zu gewinnen – als Trainer noch nicht“, erzählte Rabenhorst.

Die Stralsunder Fans unter den etwa 700 Zuschauern hatten neben dem Sieg noch einen Grund zur Freude. Denn Jakub Vanek stand nach langer Zeit endlich wieder auf der Platte. „Ich war in letzter Zeit ja öfter verletzt und weiß gut, wie es ist, wenn man nicht mitspielen kann“, sagte Vanek. Vor seinem Einsatz sei er nervös gewesen. Im Spiel war davon aber nichts zu spüren. „Er hat mehr Stabilität in die Abwehr gebracht“, meinte Tom Korth. „Ich freue mich für ihn, dass er wieder dabei sein konnte“, sagte Trainer Markus Dau.
(Manuela Wilk/Ostsee-Zeitung)