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13.03.2018
Die Personalsituation beim Stralsunder HV spitzt sich weiter zu

Die Personalsituation beim Stralsunder HV spitzt sich weiter zu. „Wir hatten zwar die gesamte Saison über mit Ausfällen zu kämpfen, aber so angespannt wie an diesem Wochenende war es nie“, sagt Handballtrainer Markus Dau.

Die Stammspieler Jakub Vanek und Benjamin Hinz sind weiterhin angeschlagen, ihr Einsatz fraglich. Dazu kommt, dass Kapitän Martin Brandt nach einer erneuten Knie-Op nicht zur Verfügung steht. „Florian Zemlin klagt über eine Verletzung an der Wurfhand und auch Fynn Tippelt hat sich am Donnerstag krank gemeldet“, erklärt Dau.

Auch auf Tom Langschwager, der beruflich verhindert ist, muss das Team im Oberliga- Derby verzichten. „Ich hoffe, dass wenigstens der eine oder andere von den angeschlagenen Spielern bis Samstag fit ist“, sagt der Coach.

Denn gegen den Bad Doberaner SV werden die Stralsunder alle Kraft brauchen. „Die Gäste kommen sicher mit breiter Brust zu uns, schließlich haben sie am vergangenen Wochenende mit dem 31:30 gegen Usedom für eine Überraschung gesorgt“, erklärt Dau.

Mit dem Erfolg konnten die Gäste eine Durststrecke beenden. Denn nach der guten Hinrunde kassierten die Münsterstädter seit Jahresbeginn vier Niederlagen. Diese Negativserie ist nun beendet.

Das Erfolgserlebnis, gepaart mit der Personalsituation des SHV, stelle die Stralsunder vor eine schwierige Aufgabe. „Im Normalfall nehme ich die Favoritenrolle ja gern an – aber dieses Mal sind die Vorzeichen nicht so gut.“ Aus diesem Grund hat sich das Trainergespann Markus Dau/Marcel Effenberger Verstärkung geholt. Rechtsaußen Eric Hoffmann und Rückraumspieler Michel Uecker aus der zweiten Mannschaft helfen gegen den Bad Doberaner SV aus.

Die Statistik zumindest spricht gegen die Gäste – denn in acht Auswärtsspielen siegten die Doberaner nur einmal, beim Tabellenschlusslicht SV Brandenburg-West (29:27). Zu Gast beim VfV Spandau erspielte der Bad Doberaner SV ein Unentschieden (25:25).

So hoffen Markus Dau und seine Mannschaft morgen ebenfalls auf den Heimvorteil und die Unterstützung der Zuschauer. Anwurf in der Vogelsanghalle ist um 19.30 Uhr.
(mw/OZ)