Aktuelles

21.02.2018
SHV feiert 27:20-Erfolg über Grünheide

 

Handballer vom Sund siegen im Oberliga-Duell dank stabiler Abwehr und der sehr guten Arbeit von Torhüter Tom Korth.

Stralsund. Sie haben die Aufgabe gut gemeistert. Die Handballer des Stralsunder HV haben mit dem Erfolg gegen den Grünheider SV die nächsten Punkte in der Oberliga Ostsee-Spree geholt. Dabei machten es die Gäste dem Tabellenzweiten nicht gerade einfach. „Wir mussten uns schon strecken“, sagte Stralsunds Co-Trainer Marcel Effenberger nach dem Spiel.

In der ersten Halbzeit erzielten die Gastgeber 14 Tore, in der zweiten Hälfte waren es noch einmal 13. Am Ende siegte der SHV 27:20 (14:11). „Dank der guten Abwehr und der sehr guten Leistung von Tom Korth im Tor konnten wir auch schnelle, einfach Treffer erzielen“, lobte Effenberger. Torhüter Korth zeigte über 60 Minuten viele gute Paraden und verhinderte, dass die Gäste der Heimsieben zu nahe kamen. Sicher habe die Stralsunder Mannschaft auch kleine Schwächephasen gehabt, so der Co-Trainer. Doch das Teams habe sich immer wieder gefangen.

An Gästetrainer Uwe Schwiderski gewandt, sagte Effenberger: „Ich drücke euch die Daumen, dass ihr die Klasse haltet. Denn ihr gehört nicht in den Tabellenkeller.“ Dass der Grünheider SV besser sei, als es der Tabellenrang vermuten lässt, betonte schon SHV-Trainer Markus Dau im Vorfeld der Partie.

Und die Gäste bewiesen ihrerseits, dass sie durchaus mit einem Team wie dem Stralsunder HV mithalten können. „Wir haben zwar eine gute Abwehr gehabt. Doch vom Gefühl her,waren wir immer einen Schritt zu spät dran, wenn Grünheide aufs Tor geworfen hat“, sagt SHV-Kapitän Martin Brandt. Über die 20 Gegentore könne er aber nicht meckern. Der Sieg bringe dem Team noch einmal Selbstvertrauen für das anstehende Derby auf Usedom.

Für Gästetrainer Uwe Schwiderski war es ein spannendes und kämpferisches Spiel. „Und wir haben bis zur 40. Minute auf Augenhöhe mitgespielt“, freute sich der Coach. „Wir waren gut auf den Gegner eingestellt“, sagt er. Am Ende sei das Ergebnis seiner Meinung nach aber zwei, drei Treffer zu deutlich ausgefallen. Dennoch habe Stralsund den Sieg verdient.

Mit einer Sache war Schwiderski allerdings nicht einverstanden. „Ich sage das nicht gern. Aber die Schiedsrichter haben nicht den besten Tag gehabt. Das gilt für Entscheidungen auf beiden Seiten“, meint er.

Trotz der Freude über den Sieg, wissen die Handballer, dass sie am Wochenende besser sein müssen. „Es war heute nicht unser bestes Spiel – gegen Usedom müssen wir eine Schippe drauf legen“, urteilte Tom Korth. Und auch Marcel Effenberger weiß: „Durch die stabile Abwehr und Korthi im Tor war der Sieg heute nicht gefährdet. Aber solch kleine Verschnaufpausen, in denen der Gegner es leichter hat, dürfen wir uns nicht erlauben“, sagt er.
(Manuela Wilk/ OZ)