Aktuelles

17.12.2017
Spielberichte (II. Männer, WJC)

Zweite Männer verlieren in Schwerin

Für die 2. Männermannschaft ging es am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel nach Schwerin. Die zweite Vertretung der Mecklenburger Stiere stand vor dem Spiel zwei Plätze hinter den Stralsundern auf Platz 11.

In den ersten Minuten gelang es dem SHV die Vorgaben des Trainers zumindest teilweise umzusetzen. Zwar stand die Abwehr nicht komplett sattelfest, dafür wusste der Angriff mit druckvollem Spiel und hoher Effektivität zu überzeugen. Folgerichtig stand nach 10 Minuten eine 7:5 Führung zu Buche. Dann passierte aber erneut, was in den letzten Wochen nur allzu häufig zu beobachten. Technische Fehler, überhastete Abschlüsse und mangelhaftes Zweikampfverhalten ließen die Gastgeber in Spiel kommen und mit einem 1:6 Lauf auf 8:11 davonziehen. Eric Hoffmann und Ole Pomorin brachten den SHV wieder auf ein Tor heran, aber weitere sieben torlose Minuten brachten die Schweriner mit 15:10 zur Pause in Führung.

Sieben Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt als Eric Hoffmann beim Stand von 15:16 den erneuten Anschluss erzielte. Vor allem die Abwehr hatte sich stabilisiert und die Stralsunder schienen drauf und dran das Spiel an sich zu reißen. Doch wieder und wieder stolperte man anschließend über die eigenen Unzulänglichkeiten und lief ständig einem drei-Tore-Rückstand hinterher. Wieder kämpften sich die SHV-Jungs heran; Philipp Badendieck erzielte 13 Minuten vor Schluss erneut den Anschluss zum 21:22 und wieder wurde die Chance zum Ausgleich liegengelassen. Die Stiere bedankten sich mit drei Toren in Folge und ließen in den letzten 10 Minuten nichts mehr anbrennen. Sie nutzten die nun hektisch vorgetragenen Stralsunder Angriffe und gewannen über die Spielstände 28:22, 30:24 und 32:25 letztendlich verdient mit 32:26.

Beim SHV II ist in den letzten Wochen einfach der Wurm drin. Die Spielverläufe ähneln sich frappierend. Man kommt einigermaßen gut ins Spiel, lässt den Gegner in einer Schwächephase davonziehen, kämpft sich wieder heran und anstatt das Momentum zu nutzen und das Spiel zu drehen verfällt man anschließend wieder in die immer gleichen Fehler. Vorne überhastet, hinten ohne die nötige Aggressivität und Zweikampfstärke. Daran gilt es in den kommenden Wochen hart zu arbeiten, will man nicht bis zum Saisonende gegen den Abstieg kämpfen. Nach Zehn Spieltagen, von denen die Stralsunder sieben auswärts bestreiten mussten, steht der SHV mit 7:13 Punkten auf Platz 10.

Für den SHV spielten: Groth (20.-60; 16 P.), Wehrmann (1.-20.; 7 P.); Badendieck (2), Haack (4), Meyer, Pomorin (1), Salewski (2), Härtel (1), Ewert (2), Glandt, Kaden (1), Hoffmann (13/6)

Spielbericht wJC
Die wJC war heute in Wolgast gefordert. Mit zwölf Spielerinnen machte sich der Tross auf den Weg zur bis dato sieglosen Mannschaft vom Wolgaster HV. Das Ziel sollte es also sein, die zwei Punkte mit nach Stralsund zu nehmen, um weiterhin auf Tuchfühlung zur Spitze zu bleiben. Allerdings musste sich die Mannschaft auf eine nicht unbedeutende personelle Veränderung einstellen, den Trainer.

Auf der Bank saß heute Vertretungsweise der Trainer unserer wJA, der bekannter Weise, auch gerne mal etwas lauter wird, falls es Grund dazu geben sollte. Die Mädchen hatten sich scheinbar aber vorgenommen, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Von Beginn an dominierten sie das Spiel. In der Abwehr wurde gut gearbeitet, so dass die Gegnerinnen immer wieder ins Zeitspiel gerieten und dann unvorbereitet werfen mussten. Diese Würfe waren dann auch leichte Beute für Finnja im Tor, die über weite Strecken eine sehr gute Partie im Tor ablieferte. Über die Stationen 3:0 und 4:3 ging es mit 8:3 in die Pause. Bei einer besseren Chancenverwertung im Angriff hätte das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon entschieden sein können. In Halbzeit zwei sollte dann mit mehr Tempo über die Außen gespielt werden, um durch Konter auch einfache Tore zu erzielen. Dies gelang jedoch zu selten. Zu langsam ist hier noch der Spielaufbau und es fehlt das Selbstverständnis fürs schnelle Spiel. Ein paar Trainingseinheiten zusammen mit der A-Jugend könnten hier sicher Abhilfe schaffen und sind eine Überlegung wert.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war dann etwas ausgeglichener, da es zu Beginn noch ein paar Unstimmigkeiten in der 6:0 Abwehr unsererseits gab. Als diese dann beim Stand von 11:6 abgestellt waren, und die Gastgeberinnen keinen Weg mehr durch die Abwehr fanden, konnten wir uns Tor um Tor bis zum 18:6 Endstand absetzen. Wie bereits erwähnt ist gerade im Bereich des Umschaltspiels noch viel Luft nach oben. Wenn man dies in der nächsten Zeit konsequent umsetzt, ist die Mannschaft sicher noch für die eine oder andere Überraschung in dieser Saison gut. Leider kam es während des Spiels seitens einer Wolgaster Spielerin zu einer völlig unnötigen Abwehraktion bei einem Tempogegenstoß, welche dann auch mit einer roten Karte seitens des Schiedsrichters geahndet wurde. Solche Aktionen haben im Handballsport, und schon gar nicht im Nachwuchsbereich, etwas zu suchen. An dieser Stelle noch einmal gute Besserung an Lea-Sophie.

Für den SHV spielten heute: F. Bergemann, E. Birnbaum, J. Förster, L. Grundmann, M. Wegner, S. Pigors, E. Jacobs, L.-S. Rieck, E. Krüger, A. Sack, L.-S. Meyer, J. Kadach. (TR)