Aktuelles

11.12.2017
Spielberichte II. Männer, WJA, MJD

Zweite Männer ohne Chance in Neubrandenburg

Die zweite Männermannschaft reiste am vergangenen Samstag zum Ligafavoriten nach Neubrandenburg. Die Absteiger aus der Ostsee-Spree-Liga haben sich den sofortigen Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben und wurden ihrem Favoritenstatus mit sieben Siegen aus sieben Spielen bisher vollkommen gerecht. Für die Stralsunder, die mit Eric Hoffmann ihren besten Torschützen ersetzen mussten, gab es dementsprechend nichts zu verlieren. Man hatte sich vorgenommen mit einer couragierten Leistung dagegenzuhalten und sich nicht abschlachten zu lassen.

Dieses Vorhaben hielt leider nur drei Minuten. Nach dem 2:1 Führungstreffer durch Christan Salewski lief beim SHV nicht mehr viel zusammen. Zu Stark präsentierten sich die Hausherren im Angriff und in der Abwehr, welche bis zum Pausenpfiff nur noch drei weitere Tore des SHV zuließ. Beim Stand von 16:5 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Die Neubrandenburger spielten souverän ihren Stiefel herunter, machten kaum Fehler und waren einfach auf allen Positionen besser besetzt. Zwar gelangen auch den Stralsundern zwischendurch immer mal wieder ein paar Sachen (ein Block hier, ein schön herausgespieltes Tor da), allerdings folgten auf diese Lichtblicke auch immer wieder einfache Fehler. So wurden allein in den Überzahlsituationen mehrere Bälle ohne Not weggeworfen. Eine Mannschaft wie Neubrandenburg nutzt sowas natürlich gnadenlos aus. Am Stand eine 38:17 Niederlage zu Buche, die auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

Der SHV steht mit 7:11 Punkten weiter auf Platz 9. Nächste geht es zum richtungsweisenden Auswärtspiel zur zweiten Mannschaft der Mecklenburger Stiere.

Für den SHV spielten: Groth (44.-60; 4/1 P.), Sinnig (1.-44.; 6 P.); Badendieck (1), Haack (4), Domning, Pomorin, Salewski (4), Härtel, Felkel, Ewert (1), Zober (3), Glandt (1), Uecker (4), Kaden (3)

 

Nach der doch überraschenden und enttäuschenden Niederlage im letzten Spiel gegen den HSV 90 Waren, hatte die wJA an diesem Wochenende wieder ein Heimspiel. Gegner war die Mannschaft vom HV Altentreptow.

Wollte man weiterhin im Rennen um die Spitze mitspielen, war ein Sieg Pflicht. Schnell gingen wir mit 4:1 in Führung (7. Minute). Leider gab das noch nicht die gewünschte Sicherheit. Die Gäste fanden nun besser ins Spiel und gingen Ihrerseits in der 21. Minute mit 9:8 in Front. Eine Umstellung in der Abwehr sollte sich dann als richtige Entscheidung erweisen. Innerhalb von 9 Minuten konnten wir uns vorentscheidend bis auf 17:9 absetzen und mit einer komfortablen 8 Tore Führung in die Pause gehen.

In die zweite Halbzeit wurde dann mit der Vorgabe gestartet, weiterhin sicher zu spielen und die Gäste nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Dies wurde dann auch über weite Strecken gut umgesetzt, so das frühzeitig gewechselt werden konnte, um allen Spielerinnen Spielanteile einzuräumen. Über die Stationen 24:12 (40. Minute) und 31:16 (50. Minute) konnte ein, auch in dieser Höhe verdienter, 37:20 Erfolg bejubelt werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass heute das Zusammenspiel bis auf wenige Aktionen sehr gut funktioniert hat und eine geschlossene Mannschaft der Schlüssel zum Erfolg war. Ein besonderer Dank geht an Paula Reumuth, die sich am heutigen Tag noch einmal die Schuhe für die wJA geschnürt hat und dem Stralsunder Spiel die nötige Übersicht und (im Zusammenspiel mit den Kreisläufern) Durchschlagskraft gegeben hat.

Für den SHV spielten: C. Pigors, M. Schult (beide Tor), C. Felkel, F. Kasch, L. Martens, F. Zeume, E. Wagner, M. Teichmann, L. Rackow, J. Gdeczyk, H. Siebert, D, Brunk, F. Kuhn, P. Reumuth.
(TR)

 

Zweite Niederlage der Saison

Am letzten Spieltag der Vorrunde mussten die D-Jugendlichen des Stralsunder HV nach Grimmen reisen und dort zeigen, ob sie nach dem famosen Arbeitssieg gegen die SG Vorpommern wieder eine ansprechende Leistung zeigen konnten. Um bei dem bis dato Tabellenvierten bestehen zu können, hatten sich die Coaches des Tabellenzweiten für die Woche besondere Trainingseinheiten überlegt. Es wurde nicht an Taktik und Feinabstimmung gearbeitet, sondern ausschließlich Handball gespielt. Unter anderem gastierte erstmals die Mannschaft aus Barth zum gemeinsamen Training am Dienstag in Stralsund, ohne dass es die Jungs zuvor wussten. Bereits in der Woche zuvor begann die Vorbereitung und die 10-12-Jährigen staunten nicht schlecht, dass auf einmal ein gelernter Physiotherapeut ein Teil des Trainings übernahm.

Alles lief zunächst wie erhofft. Der Stralsunder HV ging in Führung, konnte diese behaupten und kam somit besser ins Spiel als die Hausherren. Die 3:1 Führung gab allerdings nicht die erhoffte Sicherheit für den weiteren Spielverlauf. Die 21 mitgereisten Stralsunder Eltern, Familienangehörige und Freunde mussten mit ansehen, wie sich die Gäste nach und nach die Sicherheit nahmen. Der mit drei Bezirksauswahlspielern gespickte Rückraum der Hausherren kam in Fahrt, die Stralsunder hingegen schlossen überhastet oder frei, ohne die nötige Konsequenz, ab.

Auch die genommene Auszeit erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Nahezu jeder Angriff der Stralsunder schien zu verpuffen. Über die Stände 5:3 und 9:4 erarbeiteten sich die Hausherren ein beruhigendes Polster zum Halbzeitstand von 11:6.

Die Halbzeitansprache verlief ruhig, lag es doch in Halbzeit eins größtenteils am Torabschluss. Bereits zwei 7-Meter wurden bis dato vergeben.

In der zweiten Halbzeit sollte die Sicherheit zurückkehren und der Rückstand verringert werden. So die Theorie. Doch was da passierte, ist auch jetzt noch schwierig in Worte zu fassen. Stralsund gelang nichts. Spätestens beim 16:6 war klar, dass in Grimmen zumindest an diesem Tag nichts zu holen war. Insbesondere die Abwehrarbeit ließ unerklärlicherweise zu wünschen übrig. Es wurde nicht ausgeholfen, nicht mitgedacht und nicht um jeden Ball gekämpft. Eine Situation, die in dieser Saison noch nicht vorkam. Folgerichtig wurde der Stralsunder HV zu Recht bis zum Endstand von 24:9 sprichwörtlich in den Boden gestampft.

Fazit:
Unstrittig, dass der Stralsunder HV mit nur einem jahrgangsälteren Spieler in der Startformation auflief und sich theoretisch nicht auf eine Höhe mit der Mannschaft des HSV Grimmen stellen muss. Allerdings haben die Jungs in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass sie mit Spitzenteams mithalten können. Der Anspruch ist, gegen jede Mannschaft, mit welcher Aufstellung auch immer, die bestmöglichste Leistung zu erzielen. Davon war man an diesem Spieltag meilenweit entfernt. Mit dem erzielten Ergebnis überwintert der Stralsunder HV mit ausgeglichenem Torekonto auf Platz 4 der Tabelle und wird sich zum Saisonende hinter der Mannschaft des HSV Grimmen einfinden. Herzlichen Glückwunsch an die Hausherren! Ein absolut verdienter Sieg.

Für den SHV spielten:
René Kann, Jonas Tramp (TW); Paul Seifert (5), Ben Wellner (2); Karl Heichel (1); Fiete Strüwing (1); Magnus Reifl; Kai Michaelsen; Mattis Bowitz; Janne Ehlke; Max-Domenic Grawe; Matti Bischoff; Laurent Thämlitz
(MT)