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19.11.2017
Werbung für den Handballsport (MJD)

Am Samstag musste die männliche Jugend D bei der noch ungeschlagenen Mannschaft der SG Vorpommern (Greifswald) ihr Können unter Beweis stellen.
Von Beginn an entwickelte sich ein ansehnliches Handballspiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Es wurde beidseitig hart, aber nicht unfair, um jeden Ball gekämpft. Beim Stand von 9:6 war die Heimmannschaft erstmals drei Tore voraus. Die daraufhin genommene Auszeit der Gäste sollte ihre Wirkung erzielen. Ging es doch einzig und alleine um die Chancenverwertung. Zu diesem Zeitpunkt hatte zum Beispiel Magnus Reifl bereits dreimal Aluminium getroffen. Mit dem Halbzeitstand von 10:9 konnten beide Mannschaften durchaus zufrieden sein.

Zweite Halbzeit, selbiges Bild. Greifswald konnte sich nicht absetzen, ließ aber auch keine Führung der Stralsunder zu. Drei Minuten vor Spielende führten die Hausherren mit 15:13. Technische Fehler der Stralsunder sorgten für dieses „beruhigende“ Polster. Doch was dann geschah, lässt alle Handballherzen höher schlagen und ist Werbung für diesen großartigen Sport. Stralsund verkürzte und konnte in der Folge sogar ausgleichen. 25 Sekunden vor Schluss verwarf der Mittelmann der SG aus aussichtsreicher Position. Auszeit Stralsund. Niemanden in der Halle schien es auf den Plätzen zu halten. Letzter Angriff. Der angesagte Spielzug wurde umgesetzt und so kam Paul Seifert fünf Sekunden vor Ultimo frei zum Torwurf. Drin das Ding. Auswärtssieg perfekt. Unter frenetischem Jubel der wieder einmal zahlreich mitgereisten Eltern lagen sich die Jungs in den Armen.
Sie können stolz auf ihre Leistung sein! Alle Spieler erhielten Einsatzzeiten, ohne dass dies zu merklichen Änderungen im Angriffs- und Abwehrverhalten kam. Bereits am kommenden Samstag begrüßen die Jungs den Stavenhagener SV in der Sarnowhalle.

Bis dato wird an Passschärfe und Passgenauigkeit gearbeitet. Mit der am Wochenende gezeigten Leistung sollte auch gegen Stavenhagen ein Sieg möglich sein.
Für den SHV spielten:

Lennart Gleß(z.T. TW); Paul Seifert (12); Magnus Reifl (3); Mattis Bowitz (1); Matti Bischoff; Laurent Thämlitz; Fiete Strüwing; Karl Heichel; Kai Michaelsen, Max-Domenic Grawe; Anton Christlieb; Janne Ehlke; Jonas Tramp (TW)
(MT)