Aktuelles

19.11.2017
Zweite Männer unterliegen TSG Wismar


Am vergangenen Sonntag empfing die zweite Männermannschaft des SHV die TSG Wismar. Die Gäste belegten vor dem Spiel mit 12:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz. Sie mussten sich bisher nur dem Ligafavoriten Fortuna Neubrandenburg geschlagen geben. Die Wismarer verfügen mit Tom Koop, Marc Hünerbein und Andreas Link über viel höherklassige Erfahrung und stehen zu Recht mit ganz oben in der Tabelle. Auf der anderen Seite konnte die Zweite zum ersten Mal in dieser Saison auf die Dienste von Finn Tippelt und Jon Ehlers zurückgreifen, die vor allem der in den letzten beiden Spielen nicht immer sattelfesten Defensive mehr Stabilität verleihen sollten.

Das klappte in der ersten Halbzeit auch zunächst recht gut. Die Mannschaften taten sich mit dem Torewerfen schwer, auf beiden Seiten wurden einige 100%igen Chancen liegengelassen (u.a. je zwei Siebenmeter), sodass sich entsprechend keine Mannschaft absetzen konnte. Aus einem 7:9 Rückstand nach 24 Minuten nutzten die Stralsunder zwei Zeitstrafen gegen die Gäste um mit drei Toren in Folge erstmals mit 10:9 in Führung zu gehen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erzielte Tom Koop per Siebenmeter den erneuten Ausgleich. Mit 10:10 ging es in die Pause.

Es war klar, dass hier am Ende die Mannschaft siegreich vom Feld gehen würde, der es zuerst gelang die Fehler abzustellen. Und das waren in der zweiten Halbzeit die Gäste. Bis zum 12:12 blieb es ausgeglichen, dann nutzte die TSG die weiterhin etwas zu hohe Fehlerzahl der Stralsunder im Stile einer Spitzenmannschaft gnadenlos auf 15:22 nach etwa 50 Minuten ab. Dann ging nochmal ein Ruck durch die SHV-Reihen. Vier Tore in Folge zum 19:22 ließen noch einmal Hoffnung aufkommen. Doch die Gäste bewahrten die Ruhe und nutzten die Räume, die sich durch eine doppelte Manndeckung gegen ihre besten Torschützen Koop und Hünerbein boten clever aus. Am Ende fuhren sie einen verdienten 21:26 Auswärtssieg ein.

Ärgerlich aus SHV-Sicht ist vor allem der Einbruch in der Defensive. Abwehr und Torhüter konnten nicht an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und eine Spitzenmannschaft nutzt das natürlich sofort aus. Am nächsten Wochenende reist die Mannschaft zum Derby nach Greifswald. Hier sollen die nächsten Punkte her. Der SHV belegt nach sieben Spieltagen mit 7:7 Punkten Rang 6. Greifswald mit nur einem Punkt weniger auf Rang 8.

Für den SHV spielten: Groth (13/2 P.), Wehrmann; Badendieck (4/2), Haack (3), Domning, Pomorin, Salewski (1), Härtel (3), Hoffmann (3/1), Ewert, Zober (1), Schroth (1), Ehlers (3), Tippelt (2)