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01.09.2017
SHV startet mit personellen Problemen in die neue Saison

Stralsund. Das wir kein leichtes Duell für den Stralsunder HV. Die Oberliga-Handballer gehen geschwächt in ihr erstes Spiel der neuen Saison. Mit Martin Brandt, Martin Hoffmann und Kai Baresel fehlen Trainer Markus Dau drei wichtige Spieler auf der Platte. „Martin Brandt musste am Knie operiert werden und wird länger ausfallen“, sagt Dau. Martin Hoffmann, der eine Rippenprellung auskuriert, und Kai Baresel, der ebenfalls verletzt ist, sollen bald wieder einsatzfähig sein. „Vermutlich wird es aber nichts bis zum Auftaktspiel, so dass wir zum Start nicht die besten Voraussetzungen haben“, bedauert der Coach. Dau muss nun versuchen, die Ausfälle bei dünner Kaderdecke zu kompensieren.

Dazu kommt, dass mit dem Ludwigsfelder HC der Drittplatzierte der Vorsaison zu Gast ist. „Wir erwarten eine sehr starke Mannschaft“, weiß der Trainer. Die Gäste haben sich in der Sommerpause Verstärkung geholt und wollen ihr erstes Spiel sicherlich gewinnen. „Wir nehmen den Gegner sehr ernst. Denn gerade zum Beginn der Saison weiß man noch nicht, wo man steht“, meint Dau.

Die Partien der Vorsaison entschieden jeweils die Heimmannschaften für sich. So setzte sich Ludwigsfelde mit 24:22 gegen den SHV durch, und die Stralsunder siegten in der Vogelsanghalle mit 29:24. „Dabei war unser Sieg nicht von Anfang an klar. Dass wir uns die Punkte holen würden, haben wir erst in den letzten zehn Minuten deutlich gemacht“, erinnert sich Markus Dau. „Uns erwartet eine physisch starke Mannschaft, die uns besonders durch das sehr gute Abwehrspiel vor Probleme gestellt hat“, sagt Martin Brandt. Seine Lösung: Der SHV brauche eine sehr gute Abwehr und einen sehr guten Torwart. Zudem dürfe sich das Team im Angriff nicht allzu viele Fehler erlauben. „Noch besser wäre es, das Spiel durch einfache und schnelle Tore zu gewinnen.“

Die letzten Trainingseinheiten will Markus Dau nutzen, um die Stralsunder gezielt auf den Ludwigsfelder HC vorzubereiten. „Wir werden per Videoanalyse nach Ansatzpunkten für unser Spiel suchen“, sagt er. Der Trainer erwarte, dass die Mannschaft hart um die zwei Punkte kämpft. Auch wenn es, wie er sagt „kein Handballleckerbissen“ wird.

Als mentale Unterstützung wird Martin Brandt das Spiel in der Halle verfolgen. „Ich sehe uns durch die starken Zuschauer und Fans im Rücken leicht im Vorteil“, zeigt sich der Handballer optimistisch. Anwurf der Partie ist am Sonntag um 16.00 Uhr.
(OZ)