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12.05.2017
Vizemeister!

Am Samstag musste die E-Jugend in den Rückspielen gegen Grimmen und Vorpommern I noch ein letztes Mal in dieser Saison ihr Können unter Beweis stellen. Dass sie sich nicht verstecken mussten, hat die Vorrunde der Landesmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zwar hat es für den Einzug in die Endrunde nicht gereicht, aber die Spitzenteams aus MV wurden eine gehörige Portion geärgert.Und so konnten mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein die Spiele gegen den Tabellenvierten Grimmen und den Tabellendritten Vorpommern I in der Sarnowhalle bestritten werden. Die Marschroute war klar, gegen Grimmen sollte die Hinspielniederlage (8:9) wettgemacht werden. Dies gelang eindrucksvoll. Mit einer beeindruckenden Motivation, Konzentration und dem unbedingten Willen zum Sieg wurde um jeden Ball gekämpft. Früh konnte sich beruhigend abgesetzt werden, was eine 10:2 Halbzeitführung zur Folge hatte. Mit diesem Polster brannte auch in der zweiten Halbzeit nichts mehr an, die Revanche mit dem Endstand von 13:5 ist mehr als gelungen. Da war es dann nun, dass große Finale. Die SG Vorpommern I befand sich mit ebenfalls nur drei Niederlagen in dieser Saison auf Platz drei der Tabelle. Dabei gewann der Stralsunder HV das Hinspiel zu Saisonbeginn mit 14:8. Doch so „einfach“ sollte es an diesem Tag nicht werden. Wieder hoch konzentriert entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts. Schöne Spielkombination und eine hohe Laufbereitschaft mündeten in einer 9:8 Halbzeitführung der Einheimischen. In Halbzeit zwei konnte der Vorsprung ausgebaut werden. So war kurz vor Schluss allen klar, dass es die Silbermedaille wird. Unter tosendem Applaus konnte mit dem Endstand von 17:13 die Party beginnen. Es hielt keinen Stralsunder mehr auf den Plätzen. Die Jungs bedankten sichmit einem großen Transparent bei ihren Angehörigen und können stolz auf ihre Leistung in dieser Saison sein. Mit Ausnahme der Niederlage gegen Grimmen verlief die Saison optimal. Einzig der Staffelprimus Neubrandenburg wurde auch im vierten Jahr in Folge nicht bezwungen. Nun gilt es, sich an die neue Ballgröße zu gewöhnen und die neuen Abwehrformationen zu trainieren, um in der nächsten Saison auch weiterhin oben in der Tabelle ein Wörtchen mitreden zu können.

(MT)