Aktuelles

23.11.2014
SHV in Fredenbeck auf verlorenem Posten

Der Stralsunder HV unterlag beim VfL Fredenbeck mit 33:24 und konnte in diesem Spiel nicht an die gezeigten straken Leistungen der vorherigen Partien anknüpfen. So war Norbert Henke nach Spiel auch unzufrieden „mit 26 Fehlwürfen und 19 technischen Fehlern kannst Du kein Spiel in dieser Liga gewinnen. Wir haben den Gegner durch unser schlechtes Spiel unnötig stark gemacht. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft allerdings keinen Vorwurf machen“.

Die Partie begann sehr zerfahren. Es dauerte bis zur fünften Spielminute ehe Xaris Mallios vom Siebenmeterpunkt den ersten Treffer des Spiels erzielte. Zuvor war Marijan Basic bereits vom Punkt gescheitert und der SHV versäumte es, in dieser Phase deutlicher in Führung zu gehen. In der Folgezeit kamen die Hausherren besser in die Partie und legten nun die komplette erste Halbzeit stets vor. In der elften Spielminute betrug der Vorsprung beim 7:4 der Gastgeber erstmals drei Tore. Diesen verteidigte der VfL dann auch bis zur 21. Spielminute beim 13:10. In den letzten Minuten bis zum Halbzeitpfiff kamen die Sundstädter etwas besser ins Spiel und Xaris Mallios stellte mit seinem Ausgleichstreffer zum 16:16 den Halbzeitstand her.

Für den zweiten Spielabschnitt erwarteten die mitgereisten SHV-Fans und das heimische Publikum einen spannenden Schlagabtausch. Doch dieser blieb auf Grund diverser Stralsunder Unzulänglichkeiten aus. Bis zum 20:18 blieb die Begegnung  noch halbwegs offen, doch sieben torlose Minuten auf SHV-Seite, nutzten die Gastgeber um auf 24:18 davonzuziehen. Auch Überzahlsituationen konnten durch das Team von Norbert Henke nicht mehr dazu genutzt werden, um nochmals zum Gastgeber aufzuschließen und so baute die Heimsieben ihren Vorsprung bis auf 30:21 in der 54. Spielminute vorentscheidend aus. Am Ende siegte Fredenbeck auch in dieser Höhe verdient mit 33:24 und konnten endlich seinen ersten Heimerfolg in der aktuellen Spielzeit feiern. Für die Stralsunder besonders schmerzlich ist ein Ereignis 20 Sekunden vor Ende der Partie. Bei einer eingeleiteten Kempaaktion des VfL erhielt Aleksander Kokoszka für ein Foulspiel die Rote Karte mit Bericht und wird mit aller Voraussicht nach mit einer Sperre belegt und den Stralsundern somit am kommenden Samstag gegen das Juniorteam der SG Flensburg-Handewitt nicht zur Verfügung stehen. 

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