Aktuelles

15.11.2014
Stralsunder HV überzeugt gegen Potsdam – Mittmann und Milosevic herausragend

Der Stralsunder HV gewann seine Heimbegegnung gegen den VfL Potsdam nach einer sehr überzeugenden Leistung vor über 800 Zuschauern in der Vogelsanghalle mit 30:24 (11:8) und konnte sich durch diesen Erfolg vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz in der 3. Liga Nord verbessern. Potsdams Trainer Jens Deffke äußerte nach der Begegnung „ich gratuliere dem SHV zum verdienten Sieg. Das erwartet enge Spiel konnten wir leider nicht die gesamte Zeit abliefern. Uns hat der Stralsunder Keeper mit seiner herausragender Leistung teilweise entnervt.“ Norbert Henke war mit dem Spiel seines Teams hingegen sehr zufrieden „wir wussten, dass es heute ein hartes Stück Arbeit gegen eine starke Potsdamer Mannschaft werden würde. Das was ich meinen Akteuren im Vorfeld gesagt hatte, haben diese hervorragend umgesetzt. Sofern es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, ist das die zu geringe Führung zur Halbzeit. Hier hätten wir meines Erachtens bereits deutlicher in Front liegen müssen. Meine Freude ist allerdings durch die Verletzung von Markus Dau etwas getrübt.“

Der Gastgeber startete gleich furios in die Partie und warf sich durch Treffer von Mittmann, Dau, Basic und Kokoszka schnell eine 4:0-Führung heraus. In der Abwehr packte das Team vom Sund beherzt zu und ließ die Potsdamer nicht zur Entfaltung kommen. Das was auf das Stralsunder Gehäuse durchkam, wurde vom starken Rajko Milosevic oftmals sensationell entschärft. So nahm der Gästetrainer bereits in der neunten Spielminute die erste Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Diese Maßnahme zeigte dann auch die erhoffte Wirkung. Die Gäste holten in der Folgezeit Tor um Tor auf, was allerdings auch durch teilweise leichtfertig vergebene Chancen der Stralsunder begünstigt wurde. So stand es in der 23. Minute nur noch 9:8 für die Heimmannschaft und die Begegnung war wieder vollständig offen. Doch zwei von Marijan Basic verwandelte Siebenmeter und ein parierter Strafwurf durch Rajko Milosevic auf der Gegenseite, bedeuten die 11:8 Führung der Sundstädter zur Halbzeit.

Den zweiten Spielabschnitt konnten die Potsdamer bis zum 13:10 in der 32. Spielminute noch mithalten, doch ab diesem Zeitpunkt konnte die Heimmannschaft das Tempo nochmals verschärfen und setzte sich binnen fünf Minuten nach Treffern von Martin Brandt, Marijan Basic und Jakub Vanek auf 16:10 ab. Vanek musste nun den kurz zuvor verletzungsbedingt ausgeschiedenen Kapitän Markus Dau am Kreis ersetzen und erledigte diese Aufgabe bravourös. Die Gäste aus Brandenburg schafften es zwischenzeitlich nochmals auf 16:12 heranzukommen, konnten dem Sturmlauf der Stralsunder allerdings danach nichts mehr entgegensetzen. In der 48. Spielminute betrug der Vorsprung der Ostseestädter erstmals zehn Tore (24:14) und die Begegnung war quasi entschieden. Doch gerade in dieser Spielsituation war die Qualität der nie aufsteckenden Gäste zu erkennen. Die Mannschaft von Jens Deffke ließ nicht nach, und war in der Lage ebenfalls nochmals das Tempo anzuziehen bzw. beizubehalten. So gelang dem VfL in den Schlussminuten die völlig verdiente Ergebniskosmetik zum Endstand von 30:24. (RB)

Statistik zum Spiel