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04.02.2017
2.Männer erwischt gebrauchten Tag in Stavenhagen

Mit nur drei Rückraumspielern trat die 2. Männermannschaft des Stralsunder HV die Reise zum Tabellennachbarn Stavenhagen an. Da zudem Erik Eggebrecht noch nicht wieder 100 % fit ist , hatte sich die Mannschaft vorgenommen über eine stabile Abwehr möglichst viele Tempogegenstöße zu laufen, um so Kräfte zu sparen.

Die Anfangsphase wurde jedoch komplett verschlafen. Man hatte den Eindruck, dass der ein oder andere mit dem Kopf noch nicht ganz da war, da gingen die Gastgeber schon mit 4:1 in Führung. In der Folge kamem die Stralsunder zwar besser ins Spiel, doch über weite Strecken der ersten Hälfte blieb vieles in Abwehr und Angriff Stückwerk. Vor allem Kreisläufer Andreas Nowatzki war vom SHV zu keinem Zeitpunkt in den Griff zu bekommen. Desweiteren agierte die Abwehr oftmals zu passiv gegen die Stavenhagener Rückraumspieler, welche das ein ums andere Mal zu einfachen Toren kamen. Im Angriff verzettelte sich des SHV teilweise zu sehr in Einzelaktionen. Oft wurden die Kombis nicht bis zum Ende ausgespielt, sondern abgebrochen und in sich in der gegnerischen festgelaufen. Zudem stimmte das Timing beim letzten Pass nicht, sodass die Gastgeber zu einigen Kontern eingeladen wurden.
Nach 15 Minuten stabilsierten sich die SHV-Jungs etwas,machten aus einem 10:5 mit drei Toren in Folge ein 10:8. Kurz vor der Pause kassierte dann Rückraumspieler Max Bechly eine völlig überzogene Rote Karte. Selbst der in der Situation beteiligte Nowatzki versuchte fairerweise die Schiedsrichter zu überzeugen, dass das eine Fehlentscheidung war. Diese ließen aber nicht sich reden, und die Stralsunder mussten das Spiel mit nur zwei gelernten Rückraumspielern beenden. Beim Stand von 14:11 wurden die Seiten gewechselt.

Bis zum 18:14 nach 40 Minuten lief das Spiel zunächst weiter wie in der ersten Hälfte. Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Plötzlich stand die Abwehr mit der gewohnten Sicherheit und um Angriff wurden die sich bietenden Chancen konsequent genutzt. Als Tom Härtel einen Konter zum 18:19 und damit zur ersten Führung erfolgreich abschloss, schienen die Stralsunder Oberwasser zu haben. Jedoch lief in der Folge nicht mehr viel zusammen. Die Gastgeber erzielten beim Stand von 20:20 sieben Tore in Folge. In dieser Phase machte sich der Kräfteverschleiß zusehends bemerkbar. Der Wille war deutlich vorhanden, aber letztendlich rieb man sich zu sehr in Einzelaktionen auf. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Philipp Badendieck der letzte gesunde Rückraumspieler am Knie und setzte damit einem gebrauchten SHV-Tag die Krone auf. Beim Spielstand von 33:25 wurde das Spiel abgepfiffen.

Fazit: Spiel abhaken und sich auf das nächste Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der Mecklenburger Stiere vorbereiten.

Für den SHV spielten : Korth, Groth; Badendieck (1), Eggebrecht (10), Zober (3), Kaden, Glandt, Hoffmann (9/6), Härtel (1), Jassmann, Bechly ( 1)

(PG)