Aktuelles

04.09.2016
SHV unterliegt in Cottbus

Die Stralsunder Handballer haben ihre Auftakbegegnung in der Oberliga Ostsee-Spree beim LHC Cottbus mit 24:17 (9:8) verloren und konnten den - gerade in der zweiten Halbzeit - wie entfesselnd aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen und mussten somit ohne Punkte die Heimreise antreten.

Zu Beginn der Begegnung konnte der SHV schnell auf 0:2 vorlegen, doch die Heimmannschaft ließ sich nicht beeindrucken und stellte schnell den Ausgleich her. In der Folgezeit vergaben beide Teams zahlreiche gute Einrufmöglichkeiten und es kristallisierten sich bereits frühzeitig die Probleme an diesem Tage im Stralsunder Spiel heraus. Der Mannschaft von Markus Dau fehlte die Durchschlagskraft im Angriffsspiel und der sonst so souveräne Mittelblock im Abwehrzentrum, ließ die quirligen Cottbusser Akteure oftmals zu leicht zum Torerfolg kommen. In der ersten Spielhälfte konnte der SHV die Begegnung bis zum 8:8 in der 21. Spieminute ausgeglichen gestalten, ehe der LHC in der 28. Minute erstmals mit 9:8 in Führung ging, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.

Den Auftakt zur zweiten Halbzeit verschlief das Team aus Stralsund dann komplett und ermöglichte es dem LHC durch einfache schnelle Tore und dem Auslassen eigener Möglichkeiten bis zur 37. Spielminute auf 14:9 davonzuziehen. Die Stralsunder Bemühungen dem Spiel nochmals ein Wendung zu geben, wurden zunächst durch eine Rote Karte gegen Bennjamin Hinz (40. min) gebremst. Doch im weiteren Verlauf konnten die Sundstädter auf 16:13 verkürzen und vergaben in dieser Phase diverse Möglichkeiten den Anschluss herzustellen. Der LHC nutze diese Unzulänglichkeiten, um den Vorsprung wieder auszubauen und sicherte spätestens nach dem 21:16 in der 56. Spielminute den verdienten Heimerfolg. Auf Stralsunder Seite konnte an diesem Tage lediglich Szymon Ligarzewski Normalform bescheinigt werden. Jetzt gilt es die Zeit bis zum ersten Heimspiel der Saison am 17.09. zu nutzen, um gegen den Vfl Lichtenrade erfolgreich bestehen zu können.

SHV: Ligarzewski, Escher, Brandt (6), Hinz (3), Hoffmann (4), Baresel (1), Hühnerbein (2), Vanek (1), Markau, Olejnizak, Swiatek, Zober, Sadewasser