Aktuelles

13.12.2015
Spielberichte mJE und wJB vom Samstag

in der Abwehr lud man den Gegner immer wieder zu Würfen aus dem Rückraum ein, so dass zur Pause nur ein mageres 10:8 zu Buche stand. Die Pausenandacht war dann diesmal auch nicht ganz so freundlich. In der zweiten Halbzeit zeigten dann zumindest ein Teil der Mannschaft, dass sie das Handballspielen nicht verlernt hatte. Zu diesem Zeitpunkt waren es vor allem Paula Reumuth, Emely Wagener und Maxi Teichmann die den Weg zum gegnerischen Tor fanden. Über die Stationen 16:11 und 22:14 wurde am heutigen Tag ein glanzloser 26:18 Sieg eingefahren. Gerade unsere Abwehr und Torhüter blieben am heutigen Tag weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Einzig Felicia Kasch und wiederum Emely Wagner konnten hier bei der Deckungsarbeit gegen die gegnerische Kreisspielerin überzeugen. Für den SHV spielten: M. Schuldt, S. Krüger (beide Tor), P. Reumuth, C. Felkel, A. Jedaschko, S. Jachan, S.-R. Krüger, F. Kasch, M. Teichmann, E. Wagner, H. Siebert

(TR)

 

Den Staffelprimus erneut nicht geärgert

Am 7. Spieltag der E-Jugend mussten die Zweitjüngsten des Stralsunder HV in Grimmen gegen Neubrandenburg I und die Mannschaft aus Loitz antreten.

Die in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Neubrandenburger stehen zu Recht auf Platz eins der Tabelle. Anfang Oktober wurde die Stralsunder Mannschaft deutlich mit 23:6 (19:3) von der Platte gefegt. Das sollte an diesem Spieltag in dieser Höhe nicht noch einmal passieren, so die Vorgabe der Trainer.

Die Jungs konnten mit breiter Brust in die Partie gehen, wohl wissend, dass sie in den vergangenen Monaten hart trainiert und sich kontinuierlich weiterentwickelt haben. Nicht zuletzt der Sieg gegen die „übermächtige“ Vertretung der SG Vorpommern I vor drei Wochen ließ die Vorfreude auf dieses Spiel steigen und vorab auf ein ansehnliches Handballspiel hoffen. Mit nur vier Jahrgangsälteren  angetreten, sollte das Projekt „Ärgere die Neubrandenburger“ gestartet werden. Fünf herbe Niederlagen in den zurückliegenden zwei Jahren waren genug. So die Theorie.

Im ersten Angriff hatte der Stralsunder HV die Chance zur Führung, vergab sie jedoch. Im Gegenzug netzte der Favorit ein. Unkonzentriertheit und Aufregung führten dazu, dass die Theorie zunächst nicht in die Praxis umgesetzt wurde. Schnell baute Neubrandenburg die Führung auf 7:0 aus, die Köpfe der Jungs senkten sich. Auch eine Auszeit erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Alle Spieler riefen zu keinem Zeitpunkt ihr spielerisches Können ab und blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Zwar gelang das ein oder andere Tor, jedoch war der Sieg des Tabellenführers nie in Gefahr. Halbzeitstand 4:14.

Kein anderes Bild in der zweiten Halbzeit. Die nötige Sicherheit wollte sich einfach nicht einstellen. Die technischen Fehler minimierten sich und es wurde häufiger der Torabschluss gesucht, jedoch wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Unzählige Pfostentreffer trugen dazu bei, dass der Vorsprung nicht merklich verringert werden konnte. Am Ende stand ein 9:22 auf der Anzeigetafel. Niederlage Nummer sechs.

Fazit: Die Trainervorgabe eingehalten, aber spielerisch meilenweit von der Bestleistung entfernt.

Im zweiten Spiel des Tages kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit der Mixed-Mannschaft aus Loitz, welche im letzten Jahr noch nicht am Ligaspielbetrieb teilnahm. Nichts anderes als ein Sieg war die Vorgabe, die konsequent auch so umgesetzt wurde, konnte der Gegner doch bei vergangenen Punktspieltagen bereits beobachtet werden. Von Beginn an wurde Druck ausgeübt und die Loitzer zu einfachen Ballverlusten gezwungen, so dass bereits nach fünf Minuten die Möglichkeit bestand, den Spielunerfahreneren lange Einsatzzeiten zu ermöglichen. Neuzugang Fiete Strüwing lief nicht nur erstmals an diesem Spieltag auf, sondern konnte sich auch gleich in die Torschützenliste eintragen. Blieb ihm im ersten Spiel noch ein Torerfolg verwehrt, konnte er mit einem sehenswerten Torwurf zum 13:3 Halbzeitstand beitragen. Mit Ausnahme von Kai Michaelsen, welcher an diesem Spieltag sprichwörtlich keine Hand an den Ball bekam, konnten sich in der Folge alle Spieler an diesem Spieltag in die Torschützenliste eintragen. Es klappte nicht jeder Spielzug, jedoch stand der Sieg nie außer Frage. Was in der Abwehr nicht verteidigt werden konnte, hielt Finley Pflug, der im ersten Spiel noch als Feldspieler agierte. Mit Abpfiff beim Stand von 21:9 lagen sich alle Spieler in den Armen und die Niederlage gegen Neubrandenburg war für einen kurzen Moment vergessen.

Für den SHV spielten: Finley Pflug / Jonas Tramp (TW); Paul Seifert (11), Lennart Gleß (7), Magnus Reifl (2), Mattis Bowitz (2), Max-Domenic Grawe(2), Henning Rabe (2), Ben Wellner (1), Fiete Muswiek (1), Fiete Strüwing (1), Tillman Schöberlein (1), Kai Michaelsen

(MT)