Aktuelles

13.09.2014
SHV unterliegt in Varel

Der Stralsunder HV verlor seine Begegnung bei der HSG Varel-Friesland am Ende deutlich mit 32:23 und konnte in keiner Phase der Partie an die gezeigte Leistung vom letzten Spiel gegen Altenholz anknüpfen. Ein sichtlich enttäuschter Norbert Henke brachte die Ereignisse dann auf den Punkt „es gibt solche Tage im Sport. Wir haben heute im Angriff nicht annähernd unser Leistungsvermögen abrufen können und Varels Keeper teilweise berühmt geworfen. Durch den Ausfall von Martin Brandt fehlte mir auch eine wichtige Rückraumalternative. Die Jungs haben kämpferisch jedoch alles versucht. In den letzten Minuten haben wir mit unserer extrem offensiven Deckungsvariante beim Stand von 25:22 nochmals einige Konter für uns erzwingen können, die aber leider stets den Gegenstoß des Gastgebers zur Folge hatten. Somit ist das Ergebnis am Ende viel zu deutlich geworden.“

Die SHV-Sieben begann die Partie hochkonzentriert und konnte in der Anfangsphase nach dem 2:3 durch Kai Baresel erstmals die Führung übernehmen. Als Markus Dau in der 12. Spielminute zum 4:6 einnetzte schien sich die gute Abwehrarbeit der Sundstädter langsam auszuzahlen. Doch bis zum nächsten Treffer der Stralsunder sollte es nun sieben Minuten dauern. Wiederum Markus Dau markierte das 6:7 in der 19. Spielminute. Bis zum 8:8 blieb die Begegnung nun ausgeglichen. Aber wieder neun torlose Minuten des SHV bedeuteten die 12:9 Führung des Gastgebers kurz vor dem Halbzeitpfiff. Dem besten Stralsunder Akteur Xaris Mallios war es dann vorbehalten vom Siebenmeterpunkt den 12:10 Pausenstand herzustellen.

Der zweite Spielabschnitt begann aus Stralsunder Sicht vielversprechend. Zweimal Mallios per Strafwurf sicherte schnell den 12:12 Ausgleich. Doch eine der zahlreichen Zeitstrafen gegen den SHV nutzten die Gastgeber um die Führung schnell wieder zurückzuerobern. Mit drei Treffern in Folge sah sich der SHV erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Bis zum 19:17 blieben die Henke-Männer auch auf Schlagdistanz. Dann folgte die zweite Zeitstrafe gegen Basic und wieder wurde die Überzahl von der HSG brillant ausgenutzt. Binnen zwei Minuten setzten sich die Hausherren scheinbar vorentscheidend auf 22:17 (47. Min.) ab. Jedoch zeigte das Team vom Sund jetzt einen unbändigen Willen das Spiel doch noch zu drehen und kämpfte sich bis zum 25:22 wieder auf drei Treffer heran. Allerdings wurde die Aufholjagd am Ende nicht mehr belohnt, sondern führte durch leichte Gegentore des Gastgebers zum am Ende zu hohen Sieg der HSG. Knackpunkt im Stralsunder Spiel waren neben den Unzulänglichkeiten im Abschluss auch die hohe Anzahl von Zeitstrafen für die Hansestädter. Norbert Henke fasste das Geschehen letztendlich korrekt zusammen „man muss auch die gute sportliche Leistung des Gegners akzeptieren. Die HSG hatte heute mit Andre Seefeldt einen herausragenden Torwart, der uns ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte.“ 

Die Daten zum Spiel findet Ihr hier