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26.04.2015
SHV unterliegt in Flensburg

Der Stralsunder HV hat seine Auswärtspartie bei der zweiten Vertretung der SG Flensburg-Handewitt mit 20:25 (8:16) verloren und belegt nach dieser Niederlage Platz acht in der 3. Liga Nord. Die Sundstädter reisten mit lediglich acht Feldspielern nach Schleswig-Holstein, da Lukas Markau, Lars Effenberger, Steve Marschall und Hannes Werner verletzungs- bzw. berufsbedingt kurzfristig nicht zur Verfügung standen.

Der Beginn der Begegnung war bis zum 4:3 in der siebten Minute noch ausgeglichen, doch in der Folgezeit verlor das Team vom Sund völlig den Faden und konnte gerade im Angriff keine Durchschlagskraft mehr entwickeln. So gelang es dem Juniorteam der SG nahezu mühelos auf 10:3 davonzuziehen, ehe Martin Brandt die zwölfminütige Stralsunder Torflaute mit seinem Treffer zum 10:4 beendete. Doch auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte der SHV den Abstand zu der Heimmannschaft nicht verkürzen und es wurden Erinnerungen an das Hinspiel in der Vogelsanghalle wach, wo der SHV sehr deutlich mit 25:37 gegen die Flensburger unterlag. Beim Stande von 16:8 wurden die Seiten gewechselt und die Partie schien bereits entschieden zu sein.

Aber mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit stand urplötzlich ein anderes Stralsunder Team auf der Platte. Nach einem Doppelschlag von Xaris Mallios und zwei weiteren Treffern von Aleksander Kokoszka verkürzten die Sundstädter binnen fünf Minuten auf 16:12. Doch die SG konterte und legte zwei Treffer zum 18:12 nach. Aber die kämpferische Einstellung des Gastes stimmte und man ließ nicht mehr nach. Xaris Mallios, Kai Baresel und Martin Brandt netzten nun ein und urplötzlich schmolz der Vorsprung der SG dahin und der SHV war beim 18:15 in der 42. Spielminute wieder auf Schlagdistanz. Jedoch bewiesen die Juniors im weiteren Verlauf der Partie, warum sie zu den vier herausragenden Teams in dieser Liga gehören und setzten sich wieder auf eine teilweise beruhigende Fünf-Tor-Führung ab (21:16 i.d. 46. Spielminute). Die Versuche der Stralsunder dem Spiel doch noch eine Wende geben zu können, endeten in zahlreichen Zeitstrafen für Akteure des SHV, welche eine erfolgreiche Aufholjagd letztendlich nicht mehr zuließen. So entwickelte sich in der verbleibenden Spielzeit ein ausgeglichener Schlagabtausch, welchen die Heimmannschaft am Ende mit 25:20 verdient für sich entscheiden konnte. Aus Stralsunder Sicht ist positiv zu vermerken, dass die Mannschaft sich zu keiner Zeit aufgegeben hat und bis zum Abpfiff versuchte, das Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Am kommenden Wochenende empfängt der SHV zum letzten Heimspiel der Saison den Meister und Aufsteiger in die 2. Liga den Wilhelmshavener HV. Anwurf ist am Sonntag um 17:00 Uhr in der Vogelsanghalle. (RB)

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