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25.03.2015
SHV 2. Männer siegt im Topspiel gegen Greifswald

Zum Topspiel in der Verbandsliga Ost, hatte die 2. Männermannschaft am vergangenen Samstag den Tabellennachbarn aus Greifswald zu Gast. Vor der Partie war relativ klar, dass der Gewinner dieses Spiels wohl auch die Tabellenspitze am Ende der Saison inne haben und sich somit auch für die Playoff-relegationsspiele qualifizieren wird.

Hochmotiviert gingen somit beide Teams in die Anfangsphase dieser Begegnung. Vor allem die Offensivreihen beider Mannschaften zeigten hier ein Duell auf Augenhöhe. Keiner der beiden Kontrahenten konnte sich entscheidend absetzen. Zur Halbzeit konnten die Stralsunder eine hauchdünne 14:12 Führung mit in die Kabine nehmen.

Der Plan für die zweite Hälfte war dann relativ einfach. Die Offensive weiterhin so diszipliniert auszuspielen und mehr Stabilität in die eigene Defensive zu bekommen.

Dies gelang den Hausherren zu Beginn des zweiten Spielabschnittes dann auch relativ gut. Kontinuierlich wurde die eigene Führung bis zum zwischenzeitlichen 20:13 ausgebaut werden.

Wer dann allerdings an eine Vorentscheidung glaubte, sah sich getäuscht. Die Greifswalder gaben sich zu keiner Zeit auf und bestraften jede Nachlässigkeit der Gastgeber eiskalt. Tor um Tor schmolz der sichere Vorsprung dahin und man hatte den Eindruck, als würden die SHV Männer, wie bereits im Hinspiel, an den eigenen Nerven scheitern.

Es entwickelte sich ein reiner Nervenkrimi. Als die Hausherren dann kurz vor Schluß (59.Min. 25:25) einen Fehlpass direkt in die Arme eines Greifswalder Abwehrspielers warfen und dieser frei aufs Stralsunder Tor zu lief, schien das Spiel endgültig verloren zu sein. Doch Philipp Groth parierte diesen Gegenstoß überragend und leitete somit nochmals einen Angriff der Stralsunder ein. Dieser wurde dann allerdings durch die Gästeabwehr auf Kosten eines Freiwurfs unterbunden. Da die Spielzeit in diesem Moment abgelaufen war, musste der folgende Freiwurf direkt ausgeführt werden. Als Torben König den Ball dann doch noch durch den Block im Greifswalder Tor zum 26:25 Endstand einnetzen konnte, stand die Halle natürlich Kopf.

SHV: Groth, Wehrmann (beide Tor), Werner 1, Badendieck, Salewski, Eggebrecht 2, Bechly, Größel, Eggert 5, Schieschang, Gehm, Härtel 6, Töllner 2, König 10 (MD)